Bewohner des Johannesstift in Brühl hatten eine vergnügliche Zeit
von Katrin Höhne

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims wurden bestens unterhalten.
Brühl-Vochem - "Egal, wie alt wir sind, das, was wir heute zusammen machen, soll uns zusammen Freude bringen." Mit diesen Worten begrüßte der Sänger Torsten Eichler am Sonntagnachmittag das Publikum im Vochemer Pfarrer-Paul-Schiffarth-Haus des Seniorenzentrums Johannesstift zu einem Mitsingkonzert im Fastelovend.
Dazu hatte sich das Café in der fünften Etage mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses gut gefüllt. Initiiert hatte diese Veranstaltung unter dem Motto "Mer singe zesamme" erneut die Brühler Karnevalsgesellschaft "Schwatz un Rut". "Das ist bereits in der Vergangenheit gut angekommen", erklärte Oliver Münnecke, der Präsident der KG. "Wir machen das jetzt im sechsten Jahr, immer auch mit mehreren Konzerten in Brühler Seniorenheimen", führte Margret Malessa-Hägele vom Vorstand der Gesellschaft weiter aus. "Und wie heißt es doch so schön", sagte sie, "beim ersten Mal ist es eine Premiere, beim zweiten Mal Tradition und beim dritten Mal Brauchtum".
Angefangen hatte alles in der Pandemiezeit. Um älteren Menschen eine Aufmunterung und Abwechslung zu bieten in einer Zeit, in der kein Karneval gefeiert werden konnte, organisierte der jecke Verein unter dem Titel "Kölsche Tön mit Abstand" Konzerte vor offenen Fenstern der verschiedenen Einrichtungen. Inzwischen finden die musikalischen Nachmittage längst in den Räumlichkeiten statt - so wie nun am Sonntag im Pfarrer-Paul-Schiffarth-Haus. "Ich nehme Sie jetzt mit auf einen Spaziergang nach Köln", rief der Musiker Eichler den Gästen zu und stimmte mit seiner Gitarre den Song der Räuber "Am Eigelstein es Musik" an. Weiter ging es mit dem Höhner-Titel "Dat Hätz vun dr Welt". Es dauerte nicht lange und die Zuhörerinnen und Zuhörer stimmten mit ein. Ebenso zum Medley unter anderem mit Liedern wie "Am Dom zo Kölle" von den Bläck Fööss, "Kölsche Jungs" von den Brings oder "Heidewitzka Herr Kapitän" von Karl Berbuer, bereits 1936 verfasst, wurde fleißig geklascht und geschunkelt. Diesmal erweiterte der Sänger das Repertoire um Lieder von Udo Jürgens, was ebenso gut ankom.













