Karnevalisten der KG Schwatz un Rut veranstalteten Konzerte in Altenheimen
von Kathrin Höhne

Torsten Eichler sang für Senioren.
Brühl. Die Mitglieder der Karnevalsgesellschaft Schwatz un Rut Brühl haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Menschen in Senioreneinrichtungen im Fastelovend nicht nur zum Singen, sondern vor allem zum herzlichen Mitsingen zu begeistern. Das gemeinsame Musizieren stärkt das Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl, sind sie überzeugt.
Dafür engagieren sich die Karnevalisten bereits im fünften Jahr. "In der Corona-Zeit haben wir vor der Tür, unter den Fenstern, den Balkonen agiert, nun sind wir in den warmen Stuben angekommen", erklärte Oliver Münnecke, der Präsident der KG, am Sonntagnachmittag beim Mitsingkonzert für die bewohnerinnen und Bewohner in der Seniorenresidenz an der Alten Bonnstraße.
Sie kamen alle im Foyer zusammen. Hier erwartete sie Torsten Eichler, ausgestattet mit Gitarre, Mikrofon und Verstärker. Mitgebracht hatte der Sänger natürlich viele kölsche Lieder, bei denen immer wieder die Seniorinnen und Senioren mitsangen. Manch eine, manch einer erwies sich dabei auch als sehr textsicher.
Zum Medley unter anderem mit Liedern wie "Echte Fründe" von den Höhnern, "Am Dom zo Kölle" von den Bläck Fööss, "Kölsche Jung" von den Brings oder "Heidewitzka Herr Kapitän", das Karl Berbuer bereits 1936 verfasst hat, wurde im Foyer fleißig geklatscht und geschunkelt.
Gemeinsame Singnachmittage gab es nicht nur an der Alten Bonnstraße, sondern ebenso in den Einrichtungen des Seniorenzentrums Johannesstift im Decant-Güttler-Haus in Brühl-West und im Pfarrer-Paul-Schiffarth-Haus im Stadtteil Vochem.
Ein Mitsingkonzert veranstaltete in diesem Jahr die KG Schwatz un Rut Brühl auch im Begegnungszentrum für Menschen mit Behinderung am Josef-Flohr-Weg gemeinsam mit dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte im Kreis Euskirchen und Rhein-Erft-Kreis.













